"In der Nacht sind alle Katzen grau"
Nimmt man diesen Aphorismus wörtlich, so sagt er nichts anderes aus,
als dass ohne Licht alle Gegenstände ihre Farbigkeit verlieren.
Die Folgerung daraus muss also lauten:
OHNE LICHT KEINE FARBE
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In der Dunkelheit verlieren Gegenstände ihre Farbigkeit
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Woher kommt das Licht?
Licht ist eine physikalische Erscheinung, die einen Reiz auf
das Auge ausübt.
In den allermeisten Fällen entsteht Licht aus
Wärme, z.B. beim
Erhitzen eines Körpers auf sehr hohe Temperaturen. Dieser Körper
(=Lichtquelle) sendet dann elektromagnetische Wellen* aus, von denen nur
ein bestimmter Frequenzbereich ( Spektrum genannt) Reize in unserem Auge
hervorruft.
Aber auch durch Lumineszenzstrahlung
kann Licht entstehen.
*In der Optik wird allerdings meist von STRAHLEN und
nicht von WELLEN gesprochen.
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Spektrum
Sendet eine Lichtquelle weißes Licht aus und lenkt man es durch ein
Prisma, wird dieses Licht in verschiedenfarbige Lichtstrahlen
(Spektralfarben oder trivial "Regenbogenfarben")
zerlegt.
Der Grund hierfür liegt darin, dass sich die Lichtstrahlen in
unterschiedlichen Winkeln brechen.
Diese Spektralfarben umfassen einen Frequenzbereich von 380-780
nm. |

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Wie sehen wir Farbe?
Trifft weißes Licht auf einen farbigen Gegenstand verschluckt
(absorbiert) er alle Lichtstrahlen des Spektrums mit Ausnahme derer, die
seiner Körperfarbe entsprechen. Im nebenstehenden Beispiel erscheint
der Gegenstand rot, da er bis auf die roten alle Lichtstrahlen absorbiert. Die roten Lichtstrahlen werden reflektiert, treffen auf
unser Auge und lösen dort einen Reiz aus.
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Werden alle Lichtstrahlen reflektiert, so gelangt die Gesamtheit des
Spektrums an unser Auge und wir sehen einen weißen Gegenstand.
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Bei der Absorption sämtlicher Lichtstrahlen gelangen keinerlei Strahlen
an unser Auge, damit erscheint uns der Gegenstand schwarz.
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